Erschöpft und ausgebrannt? Das Burnout - Syndrom
Vortrag
In Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg
Dass etwas nicht im Lot ist mit dem Gleichgewicht persönlicher Entspannung und alltäglicher Anspannung, ist lange schon im Voraus zu merken. Ausgelöst wird dies durch einen chronischen, d.h. über mehrere Wochen oder Monate anhaltenden Druck (= Stress). Für die Betroffenen scheint keine Lösung oder Wiederherstellung eines seelischen Gleichgewichtes oder ein Zustand der relativen Zufriedenheit möglich. Ein Gefühl der Hilflosigkeit und Abwärtsspirale stellt sich ein, was bis zur Selbstaufgabe führen kann. Ausgebrannt - was also tun, wenn alle Kraft verbraucht ist?
Der Referent erläutert, durch welche Maßnahmen eine Besserung dieser Symptome erreicht werden kann und welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen, dieses Erschöpfungssyndrom einer Heilung zuzuführen.
Referent:
Dr. med. Bertold Engele, Facharzt für Nervenheilkunde, Balingen
Moderation:
Dr. med. Ullrich Mohr, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bisingen, Vorsitzender der Kreisärzteschaft Zollernalb
Abendkasse (keine Anmeldung erforderlich)
Termin: Di. 19.03.2013
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Kurstage
Informationen
Schnarchen und Schlafapnoe - Diagnostik und Therapie
Vortrag
In Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg
Nach jüngsten Untersuchungen schnarchen rund 10 bis 30 Prozent der Erwachsenen mehr oder weniger häufig. Auch wenn Schnarchen in den meisten Fällen harmlos ist, kann es doch auch eine ernstzunehmende Krankheit sein. Diese sollte dringend behandelt werden. Das ist dann der Fall, wenn es während des Schlafes zu Atemaussetzern kommt - hier kann eine Schlafapnoe vorliegen. Die während des Schlafes auftretenden Atemaussetzer sind nicht das eigentliche Problem, sondern die dadurch bedingten reflexhaften Weckreaktionen und der Sauerstoffabfall im Blut. Die Weckreaktionen führen zu Ausschüttung von Stresshormonen im Blut der Betroffenen. Die Stresshormone erhöhen den Blutdruck und den Blutzucker im Blut. Die dadurch herabgesetzte Schlafqualität mindert die nächtliche körperliche Erholung und schwächt das Immunsystem der Betroffenen. Patienten mit Schlafapnoe haben ein 10-fach höheres Risiko für Bluthochdruck.
Mögliche Spätfolgen des Bluthochdrucks sind Schlaganfall und Herzinfarkt. Nicht adäquat behandelte Schlafapnoiker mit Begleiterkrankungen wie koronare Herzkrankheit und Diabetes mellitus haben ein 7 bis 10-fach höheres Risiko einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden. Außerdem kann Schlafapnoe auch Konzentrationsstörungen, Tagesmüdigkeit, Sekundenschlaf bei monotonen Tätigkeiten, Vergesslichkeit und Zerstreutheit hervorrufen, sowie Angstzustände und Depressionen auslösen. Dabei kann Schlafapnoe relativ einfach behandelt werden.
Die nächtliche Überdruckbeatmung zur Nacht ist aktuell der Goldstandard in der Therapie der Schlafapnoe. Bei leichten Formen der Schlafapnoe gibt es aber auch andere Therapiemöglichkeiten.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, dem Referenten Fragen zu stellen.
Referent:
Georgios Chalkiadakis, Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Schlafmediziner, Balingen
Moderation:
Dr. med. Ullrich Mohr, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bisingen, Vorsitzender der Kreisärzteschaft Zollernalb
Abendkasse (keine Anmeldung erforderlich)
Termin: Di. 30.04.2013
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Kurstage
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Tinnitus: Interdisziplinäre Ansätze zum Verständnis und zur Therapie der Erkrankung
Seminar
Tinnitus ist eine der meist verbreiteten Störungen des auditorischen Systems. Etwa 10-20 % der Bevölkerung leiden unter chronischem Tinnitus, knapp 40 % stellen zumindest einmal im Leben ein derartiges Ohrgeräusch fest und fürchten sich von einem chronischen Verlauf. Etwa ein Drittel aller älteren Menschen gibt an, ständig Ohrgeräusche wahrzunehmen. Leider ist Tinnitus auch eine der am schwersten zu behandelnden Symptome in der HNO-ärztlichen Praxis. Zahlreiche Behandlungsansätze werden von verschiedenen Professionen angeboten, deren Effektivität jedoch wissenschaftlich wenig belegt ist. In diesem multimedialen Seminar werden die verschiedenen interdisziplinären Ansätze zur Entstehung und Therapie des Tinnitus vorgestellt und kritisch diskutiert. Die Präsentation am 19.06.2013 wird in englischer Sprache mit deutscher Übersetzung gehalten und wird sich auf die HNO-Ansätze zur Diagnose und Therapie beziehen. Die Präsentation am 26.06.2013 wird auf Deutsch gehalten und wird psychotherapeutische und neurowissenschaftliche Behandlungsansätze hinsichtlich aktueller Forschungsergebnisse vorstellen.
Dr. med. Mostafa R. Mohamed
ist Dozent für Audiologie an der Assuit Universitätsklinik in Ägypten und Gastwissenschaftler an der Universitätsklinik Tübingen und an der FH Arnstadt-Balingen.
Prof. Dr. Ahmed A. Karim, Dipl.-Psych. ist Neurowissenschaftler, Psychotherapeut und Dozent an der Universitätsklinik Tübingen und an der FH Arnstadt-Balingen.
Zeitraum: Mi. 19.06.2013 - Mi. 26.06.2013
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